Es ist wieder Bärlauchsaison: Bärlauchrisotto zum Verlieben

Die einen oder anderen Marktgänger oder exzessiven Einkäufer unter euch werden es vielleicht schon bemerkt haben: es gibt wieder nahezu überall Bärlauch. So heute auch beim Aldi und da bin ich sofort schwach geworden… Eigentlich wollte ich euch ein klassisches Risotto milanese machen, habe meinen IMG_3044Plan aber wegen des Bärlauchs über den Haufen geworfen. Aber das ist gar nicht schlimm, denn wenn ihr ihn einfach weglasst habt ihr euer klassisches Risotto. Das gilt jetzt auch meiner Schwester, die mich schon ewig damit nervt, dass ich mal mein Risotto hochladen soll. Liebe Grüße, Süße.

Zutaten für 4 Personen:

  • 1                         Zwiebel
  • 250 gr               Risottoreis
  • 150 ml              Weißwein
  • 500 ml              Gemüsebrühe
  • 50 gr                 Parmesan 
  • 1 EL                  Butter
  • (1/2 Bund         Bärlauch)
  •                           italienische Kräuter, Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst die Zwiebel ganz fein würfeln und in etwas Olivenöl in einer tiefen Pfanne glasig dünsten. Danach den Risottoreis mit anbraten und dabei alles gut umrühren, damit nichts anbrennt. Zum Reis muss man vielleicht noch anmerken, dass ihr unbedingt Risottoreis kaufen müsst, denn nur der enthält genug Stärke, damit das Risotto nachher richtig schön „schlotzig“ (s. mein Wörterbuch) wird. 

Nun die Zwiebeln und den Reis mit dem Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Dann nach und nach immer wieder etwas Brühe dazugeben und bei geringer Hitze köcheln lassen. Das stetige Umrühren ist hierbei ganz wichtig, denn  nichts ist ekliger als ein verbranntes Risotto… Glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche. Nun noch die Gewürze, die Butter und den Parmesan und gegebenenfalls auch noch den Bärlauch dazugeben und alles schön verrühren. Nochmal 3-5 Minuten köcheln lassen und dann genießen. Die Butter macht das ganze schön cremig und zusammen mit dem Parmesan auch noch richtig schön schlotzig. 

Anmerkung: Wiederaufwärmen ist bei Risotto so eine Sache. Mir hat ein Italiener mal gesagt, dass die beste Möglichkeit folgende ist: Man lässt das Risotto vom Vortag einfach nochmal mit etwas Gemüsebrühe in einer Pfanne langsam warm werden. Ausprobiert habe ich das leider noch nicht, weil ich noch nie was übrig hatte. Eine weitere Möglichkeit sind Arancini, kleine Risottobälle die frittiert werden. Vielleicht mache ich diese morgen von dem Rest… Wenn noch was übrig bleibt 😉

Guten Appetit, eure Jana

Wenn der April mal wieder nass-kalt ist: Papas Eintopf mit weißen Bohnen.

IMG_2958OMG! Ich liebe diesen Eintopf, denn er erinnert mich total an meine Kindheit. Es ist quasi eine Art Familienrezept, mein Papa macht ihn so, meine Oma hat ihn auch so gemacht und das könnte man wahrscheinlich noch ein paar Generationen so weiterspinnen. Das beste dabei: die Zutaten sind günstig, es geht schnell und man kann ihn super einfrieren. Einige von euch werden jetzt wahrscheinlich schon gelangweilt nicht mehr weiter lesen, weil sie Eintöpfe für ödes Senioren-Essen halten oder nicht schick genug finden. Aber glaubt mir, wenn ich sage, dass es nach einem kalten Apriltag absolut nichts besseres gibt, als diesen Eintopf. Also gibt dem ganze eine Chance.. Es lohnt sich.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1                  Zwiebel 
  • 6                  große Kartoffeln
  • 1 gr. Dose  weiße Bohnen mit Suppengrün
  • evtl. 6         Brühwürste
  • 150 ml       Weißwein 
  • 1 EL           Weißweinessig
  • 1 l               Gemüsebrühe
  •                    Pfeffer, Bohnenkraut

Zubereitung:

Die Zwiebel in feine Ringe schneiden und die Kartoffeln schälen und in 1-2 cm große Würfel schneiden. Dann die Zwiebeln in etwas Öl in einem großen Topf anbraten und anschliessend die Kartoffeln noch kurz mit anschwitzen. Kurz darauf mit Weißwein ablöschen und die weißen Bohnen abgießen und dazu geben. Mit der Brühe aufgießen und einmal kräftig umrühren. Anschliessend noch das Bohnenkraut (ca. 1 Teelöffel) hinzugeben und das ganze für 30 min köcheln lassen. Anschliessend noch mit dem Weißweinessig und etwas Pfeffer abschmecken und fertig ist der super leckere Eintopf, der garantiert so schmeckt wie bei Oma. Wer mag kann jetzt noch die Würstchen in kleine Stücke schneiden und weitere 5 Minuten mitkochen lassen. Danach einfach nur noch servieren und genießen.

Guten Appetit, eure Jana

Zungenbrecher aus der Pfanne: Bulgur-Brokkoli-Bratling

IMG_2859Ich weiß nicht, wie es euch so geht, aber ich mache mir nicht allzu viel aus gekochtem Gemüse. Eigentlich hasse ich es regelrecht. Meist schmeckt es matschig, muffig, langweilig und viel zu gesund. Aber da es gut für uns ist, trickse ich mich oftmals aus und mische es unter andere Zutaten, die ich sehr wohl mag. Bulgur zum Beispiel mag ich und Bratlinge auch… Deswegen war ich sofort begeistert, als ich dieses Rezept auf Pinterest entdeckt habe. Nur hatte ich leider keinen Couscous da und habe ihn einfach durch Bulgur ersetzt. So istIMG_2860 dieses Rezept entstanden, denn man bekommt die wichtigen Inhaltsstoffe des Brokkoli und es schmeckt trotzdem lecker. Probiert es einfach mal aus. Für alle, die keine Brokkolifans sind würde ich empfehlen, die Brokkolimenge für den Anfang zu halbieren, der Rest des Rezept ist dabei gleich. Probiert es einfach aus…

Zutaten für 4 Personen:

  • 1                    Brokkoli
  • 1                    Zwiebel
  • 1 Tasse         Bulgur
  • 2 Tassen      Gemüsebrühe
  • 1 Tasse         geriebener Käse
  • 2                    Eier
  •                       Pfeffer, Salz, evtl. etwas Chilli

Zubereitung:

Zuerst den Brokkoli in einem Topf mit Wasser drei Minuten kochen lassen. Dann abgießen und den Bulgur vorbereiten. Dazu die zwei Tassen Gemüsebrühe zum kochen bringen und über den Bulgur geben, den man zuvor in einer Schüssel geschüttet hat. Zwischendurch immer mal wieder umrühren und dann zehn Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebel in feine Würfel schneiden und in etwas Olivenöl oder Butter anschwitzen, bis sie glasig sind. 

Jetzt den Brokkoli zerrupfen und in die Schüssel mit dem Bulgur geben und die Eier, die Zwiebeln und den Käse hinzufügen und alles kräftig vermischen. Danach mit den Gewürzen abschmecken und eine Pfanne bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Etwas Öl hinein geben und mit der Hand Bratlinge formen und diese für jeweils ein paar Minuten von jeder Seite in der Pfanne braten. Fertig sind die super leckeren Vitamin-Bomben die sich auch super als Beilage machen.

Guten Appetit, eure Jana

Wärmende Kartoffelsuppe aus dem Brotlaib

Gestern war wieder ein richtig ungemütlicher Tag, es war nass und kalt und windig. Da brauchte ich abends was zum wieder aufwärmen. Weil ich vom Hofladen noch eine halbe Stange Porree übrig hatte (die andere war ja schon in der Kartoffelpfanne), habe ich meine Kartoffelsuppe gemacht und diese um etwas Porree erweitert. Das gibt dem ganzen einen weiteren Farbakzent und viele Vitamine, die in dem Erkältungswetter momentan besonders wichtig sind. IMG_2849Ob ihr eure Suppe jetzt wie ich in einem Brotlaib serviert, oder aber ganz traditionell in einer Suppenschüssel, bleibt euch überlassen und ändert nichts am Geschmack. Hier also das Rezept:

Zutaten: 

  • 600 g     Kartoffeln
  • 150 g     Lauch (den weißen Teil der Lauchstange)
  • 1            Zwiebel
  • 1 EL      Olivenöl
  • 4 TL      gekörnte Brühe
  • 50 g      Rama Cremefine (7% Fett)
  •              Pfeffer, geriebene Muskatnuss
  • evtl. 2  Brotlaibe (gibt es bei LIDL) 

Zubereitung :

Zuerst die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden und dann beiseite stellen. Die Zwiebeln und den Porree in Ringe schneiden und in etwas Olivenöl in einem Topf anbraten. Sobald die Zwiebeln glasig sind, die Kartoffeln mit anrösten und immer fleissig umrühren, damit nichts anbrennt. Dann die gekörnte Brühe mit 800 ml Wasser verrühren und den Inhalt des Topfs damit ablöschen. Die Kartoffeln so lange in der Brühe kochen, bis diese weichgekocht sind und dann mit dem Pürierstab vorsichtig die Suppe pürieren. Danach die Rama dazugeben und die Suppe mit Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken. In eine Suppenschüssel geben oder eben in die zuvor aufgeschnittenen und ausgehalten Brotlaibe geben und eventuell mit ein paar zuvor beiseite gelegten Porreeringen garnieren. 

Guten Appetit, eure Jana

Einfache, aber super-leckere Tomatensuppe

IMG_0452Diese Tomatensuppe ist schnell und einfach zuzubereiten und braucht nicht allzu viele Zutaten. Die meisten hat man eigentlich immer im Vorratsschrank. Die Einfachheit des Rezepts tut dem Geschmack aber nichts zur Sache. Probiert es einfach aus…

Zutaten für zwei Personen: 

  • etwas          Olivenöl
  • 1 kleine       Zwiebel oder Schalotte
  • 2 Zehen       Knoblauch
  • etwas          Weißwein
  • etwas          Tomatenmark
  • 1 Paket        passierte Tomaten
  • 200 ml         Gemüsebrühe
  •                      Oregano, Salz, Pfeffer, Basilikum, Zucker 
  • bei Bedarf   Parmesan

 

Zubereitung:

Zuallererst geht es der Zwiebel und dem Knoblauch an den Kragen, indem man beide so klein wie möglich schneidet. Das erspart euch das lästige Pürieren am Ende. Dann lasst ihr das Olivenöl in einem Topf heiß werden und dünstet die Zwiebeln solange darin bis sie schön glasig sind. Kurz bevor das der Fall ist, gebt ihr auch den Knoblauch hinzu und dünstet ihn kurz mit. Das ganze wird dann mit dem Weißwein abgelöscht. Solltet ihr keine Weißwein zur Hand haben ist das auch kein Problem. Lasst ihn dann einfach weg. Nun gebt ihr die Gemüsebrühe, den Tomatenmark, die passierten Tomaten und die Gewürze hinzu. Das könnt ihr einfach nach Gefühl machen, jeder Geschmack ist unterschiedlich. Lasst das ganze 5 Minuten köcheln bei und nehmt es daraufhin vom Herd, damit die ganzen guten Inhaltsstoffe nicht verloren gehen. Wenn ihr wollt, könnt ihr kurz vor dem Servieren noch etwas Parmesan hinzufügen. Fertig ist die leckere Suppe. 

Guten Appetit, eure Jana

Jana’s Signature Flatbread mit karamellisierten Zwiebeln, Feta, Rucola, Cherrytomaten und Balsamico Crema

 

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Dieses Gericht habe ich in Vancouver in einem coolen Restaurant direkt am Canada Place entdeckt und dann zuhause versucht nachzukochen. Ich mache es auf so ziemlich jeder Party, denn es geht schnell, ist gut vorzubereiten und es schmeckt allen. Ständig werde ich von der Familie oder Freunden nach dem Rezept gefragt, hier also endlich das Rezept in ausführlicher Fassung. 😉

Zutaten für ein Blech:

für den Teig

  • 1 Würfel           frische Hefe
  • 3 Tassen          Mehl
  • 1 Tasse            handwarmes Wasser
  • 1 TL                 Olivenöl
  • 1 TL                 Salz
  • nach Wahl     Gewürze (Oregano, etc.)

für das Topping

  • 250 g              Cherrytomaten
  • 100 g              Rucola
  • 100 g              Feta
  • 1                     Zwiebel
  • 1 TL               brauner Zucker
  • etwas            Balsamico Crema
  •                       Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Hefe im handwarmen Wasser auflösen und langsam über das Mehl in einer Schüssel geben. Das ganze mit dem Salz und den Gewürzen und dem Öl zu einem schönen Teig verkneten. Das ganze 30-45 Minuten an einem warmen Ort ohne Zugluft ziehen lassen, damit die Hefe richtig aufgehen kann. Dafür nimmt man am besten ein sauberes Geschirrtuch und macht dieses mit warmen Wasser nass und deckt die Teilschüssel damit ab. 

Während der Teig ruht, hat man Zeit das Topping vorzubereiten und den Ofen auf 200° vorzuheizen. Die Zwiebel schneidet man in mittelgroße Ringe und schwitzt diese in einer Pfanne mit ein wenig Olivenöl an. Dazu gibt man den braunen Zucker und wartet bis die Zwiebelringe schön glasig und karamellisiert sind. Dann stellt man die Hitze aus und lässt das ganze noch etwas ziehen. In der Zwischenzeit viertelt man die Cherrytomaten und schneidet den Feta in beliebig große Stücke. 

Sobald der Hefeteig fertig geruht hat, rollt man diesen auf einem Backpapier möglichst flach aus. Dann belegt man den Teig mit den karamellisierten Zwiebeln, den Tomaten und dem Feta. Salz und Pfeffer nicht vergessen…

Das ganze wandert für 20 Minuten in den Ofen und wird wie eine Pizza schön knusprig aber trotzdem luftig-locker. Danach einfach aus dem Ofen nehmen und mit Rucola und Balsamico Crema garnieren. Fertig ist das super leckere Flatbread. Perfekt für laue Sommernächte, die Grillparty oder den Weinabend.

Guten Appetit, eure Jana