Very-Berry-Torte, die kleine Fruchtbombe

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Eine gute Freundin von mit hat mir ein ganz tolles Buch auf einem Bücherflohmarkt gekauft, in dem es um außergewöhnliche Torten geht. Eine sah toller aus als die andere und ich hatte Schwierigkeiten mich zu entscheiden. Am Ende ist meine Wahl auf eine mit frischen Beeren gefüllte Torte gefallen, die ich aber vom Rezept etwas abgeändert habe. Im Original war es nämlich ein Zitronenkuchen mit Buttercremefrosting. Ich dachte zu den Beeren würde ein Schokokuchen vielleicht sogar noch besser passen und auch das Frosting wollte ich möglichst beerig machen. Diese Torte ist dabei entstanden…

Zutaten für eine Torte:

für den Teig

  • 345 ml        Buttermilch
  • 6 TL            Vanillezucker
  • 450 g          Butter
  • 600 g          brauner Zucker
  • 600 g          weißer Zucker
  • 9                 Eier
  • 3                 Eigelb
  • 480 g         Mehl
  • 225 g         Kakaopulver
  • 2 TL          Backpulver
  • 1 Prise      Salz

für das Frosting

  • 300 g        gefrorene Heidelbeeren
  • 45 g          Zucker
  • 1 EL         Speisestärke
  • 1 TL         Zitronensaft
  • 450 g        Frischkräse
  • 110 g        Butter
  • 270 g        Puderzucker
  • 1 Prise     Salz

Zubereitung:

Die Zubereitung ist genau dieselbe, wie bei meinen Schoko-Cupcakes, nur die Menge ist verdreifacht. Wie genau die nochmal gemacht wurde erfahrt ihr hier: http://janalavendel.de/?p=41

Natürlich wird der Teig bei unserer Torte nicht in Cupcakeförmchen, sondern in eine kleine runde Springform gegeben. Meine hatte einen Durchmesser von 25cm. Teil die Teigmenge einfach auf und backt zwei Böden. Den einen schneidet ihr in der Mitte durch und den auf den anderen legt ihr mittig eine große Tasse und drückt diese kurz fest. Wenn ihr jetzt an den eingedrückten Stellen mit einem Messer langschneidet, erhaltet ihr die Aussparung, die ihr braucht, um nachher die Beeren hineinzufüllen. 

Jetzt bereitet ihr das Frosting vor, indem ihr in einem kleinen Topf die gefrorenen Beeren, den Zucker und die Butter zum köcheln bringt. Wenn die Beeren schön weich sind, gebt ihr sie durch ein Sieb in eine Schüssel und lasst sie etwas abkühlen. Dann siebt ihr vorsichtig den Puderzucker dazu und rührt diesen gleichmäßig unter die Masse. Nun noch das Salz, die Stärke, den Zitronensaft und den Frischkäse vorsichtig unterheben und solange rühren, bis eine homogene Massen entstanden ist. Danach für etwa eine halbe Stunde kalt stellen. 

Nun nehmt ihr den mittleren Boden mit dem Loch und bringt auf die Oberseite etwas von unserem Frosting auf. Das macht ihr am besten mit einem Spachtel oder einem Brotmesser. Dann legt ihr den Boden mit der gefrosteten Seite nach unten auf den unteren Boden. Achtet dabei darauf, dass die Böden schön gleichmäßig übereinander liegen. Nun streicht ihr auch die andere Seite des mittleren Bodens mit dem Frosting ein und füllt die Beeren in den Zwischenraum. Dann einfach den oberen Boden darauf setzen und fertig ist euer doppelter Boden mit Beerenversteck. 

Als letztes einfach die gesamte Torte von aussen mit dem restlichen Frosting bestreichen und mit einem Spachtel oder einem großen Kuchenmesser glattziehen. Zum Abschluss noch ein paar Beeren auf die Torte legen und fertig ist eure Very-Berry-Torte. 

Fertig ist eure tolle Sommertorte, die der Renner auf jeder Grillparty und bei jedem Picknick ist. Denkt daran sie im Kühlschrank aufzubewahren, damit euch der Frischkäse nicht wegschmilzt bei den warmen Temperaturen.

Guten Appetit, eure Jana

Arancini – Meine kleinen Goldstücke

IMG_3427Immer wenn ich Risotto mache, mache ich direkt die doppelte Menge. Mit dem abgekühlten Rest forme ich dann kleine Bällchen, paniere und frittiere sie. Was dabei entsteht ist eine knusprige Kugel mit lecker cremig-schlotzigem Risotto im Inneren. Waaaahnsinnig lecker…

Zutaten für vier Personen: 

  • 1 Portion            Risotto vom Vortag (Rezept findet ihr hier: http://janalavendel.de/?p=269 )
  • 1 Tasse                Mehl
  • 3                           Eier
  • 2 Tassen              Paniermehl oder Semmelbrösel
  • etwas                   Salz und Pfeffer
  • 600 gr.                 Frittierfett

Zubereitung:

Am besten zieht ihr euch für die Zubereitung Einmalhandschuhe an, denn das Risotto zu formen ist eine sehr klebrige Angelegenheit. Nehmt drei Verschiedene Teller oder Schüsseln und verteilt das Mehl, die gequirlten Eier und das Paniermehl auf die einzelnen Gefäße. Dann formt ihr mit euren Händen eine Kugel, die in etwa die Größe einer Mandarine hat. Diese meliert ihr dann in Mehl, damit die Panade nachher besser haftet. Danach wird die Kugel im Ei geschwenkt und abschließend im Paniermehl gewälzt, bis sie rundum gleichmäßig paniert ist. So macht ihr das mit allen Kugeln und legt sie danach auf einen melierten Teller neben euren Topf. 

In diesem Topf erhitzt ihr jetzt das Fett, bis kleine Bläschen aufsteigen, wenn ihr einen Kochlöffel oder ein paar Krümmel des Paniermehls hineinwerft. Dann gebt ihr langsam die Risottokugeln in den Topf und wartet solange, bis diese schön goldgelb sind. Dann einfach wieder aus dem Topf nehmen und auf ein Zewa legen, damit das überschüssige Fett abgesaugt wird. Fertig sind eure Arancini! 

In Italien werden die kleine Leckerbissen gerne auch mit Speck oder Ragout gefüllt. Ich persönlich finde aber, dass das gar nicht nötig ist, denn das Risotto an sich ist bereits lecker genug.

Guten Appetit, eure Jana