Hummusravioli an Tomatensugo und Salbeibutter (auch ohne Nudelmaschine)

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Vor einiger Zeit habe ich mir eine Nudelmaschine gekauft und wie das immer so ist, wollte ich die natürlich sofort ausprobieren. Nur an den Zutaten für die meisten Raviolirezepte fehlte es leider. Deswegen musste ich kreativ werden und durchforstete den Kühlschrank. Von der letzten Party waren noch etwas pikanter Hummus (gibt es beim Discounter) und Olivenfrischkäse übrig. Erst kam mir die Idee nicht sonderlich durchdacht vor, doch dann habe ich es gewagt und daraus eine Raviolifüllung „gebastelt“. Das war vielleicht eine Schnapsidee, denn mittlerweile stehe ich vor jeder Party oder jedem Essen mit Freunden bei uns zuhause für mindestens zwei Stunden in der Küche und mache Raviolis. Die Hübschen gehen jedes Mal weg wir warme Semmel, weswegen ich dann beim nächsten Mal noch mehr davon machen darf. Also Achtung: das Rezept macht absolut süchtig und ist aber leider auch etwas zeitintensiv, zumindest wenn man es für mehr als 4 Personen macht… Aber es ist die Arbeit absolut wert!  Das Sugo und die Salbeibutter findet ihr hier: http://janalavendel.de/?p=252

Zutaten für 4 Personen:

Für den Teig:

  • 200 g.                Hartweizengrieß 
  • nach Bedarf     Wasser

Für die Füllung:

  • 100 g.                 Hummus Pikant (gibt es bei Aldi, aber auch bei Lidl)
  • 100 g.                 Olivenfrischkäse/Frischkäse
  • 1                         Ei
  • 3 EL                   Paniermehl
  • etwas                 Salz 

Zubereitung:

Für den Teig gebt ihr einfach den Hartweizengrieß in eine Schüssel und füllt langsam etwas (ca. 90 ml) warmes Wasser hinein. Lieber am Anfang nur 80 ml Wasser dazu geben, man kann sich immer noch herantasten, sollte der Teig noch zu trocken sein. Aus den beiden Komponenten einen festen, homogenen Teig kneten und abgedeckt beiseite Stellen. 

Während sich jetzt der Teig noch weiter verbindet, kümmert ihr euch um die Füllung. Dafür nehmt ihr einfach den Hummus und den Frischkäse und vermengt beides mit dem Ei, dem Paniermehl und etwas Salz zu einer leckeren Masse. Dabei darauf achten, dass alles schön gleichmäßig verteilt ist… 

Nun geht es dem Nudelteig an den Kragen. Diesen nehmt ihr jetzt und rollte ihn flach aus. Dafür könnt ihr die Nudelmaschine oder aber auch ein einfaches Nudelholz verwenden. Wichtig ist, dass der Teig nachher nicht dicker ist, als zwei Millimeter. Bei der Nudelmaschine darauf achten, dass ihr mit der dicksten Stärke beginnt und dann langsam die Stärke verringert. (Bei meinem Rädchen stehen die Zahlen von 1-9 und ich beginne immer mit einer 9 und ende mit einer 5-7, je nach Geschmack.)

Wenn die Nudelplatten ausgerollt sind, braucht ihr ein Ravioliförmchen oder aber einen Servierring/ eine kleine Tasse und eine Gabel. Mit dem Ravioliförmchen verfahrt ihr, wie auf der Anleitung angegeben. Solltet ihr gerade keins zu Hand haben, tut es auch jede normale Tasse. Diese drückt ihr einfach von oben auf die Nudelplatte und stecht somit einen Kreis aus dem Teig. Dann nehmt ihr etwas von der Füllung und gebt es auf die Mitte des Teigkreises. Dabei nicht zu viel nehmen, damit sich die Ravioli noch gut schließen lässt und nichts herausquillt beim kochen. Dann einfach den Rand des Teiges mit ein wenig Wasser bestreichen und die Ravioli in der Mitte zusammenklappen, sodass ein Halbkreis entsteht. Jetzt die Ränder noch gut mit dem Finger aufeinander drücken und dann mit einer Gabel einmal rundherum den Rand andrücken. Dadurch halten die Ränder noch besser und ihr bekommt die typische Ravioli-Optik. 

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Anschließend die Ravioli noch in gesalzenem Wasser für 2 Minuten kochen und fertig sind eure kleinen Schmuckstücke, die schneller weg sein werden, als ihr gucken könnt.

Dazu passt am besten mein Tomatensugo, aber grundsätzlich könnt ihr die Raviolis auch mit vielen anderen Soßen kombinieren. Probiert es einfach mal aus.

Guten Appetit, eure Jana

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