Madras-Curry, fast wie im Orient…

Hallo ihr Lieben. Endlich gibt es wieder ein neues Rezept von mir. Diesmal ein etwas aufwendigeres, denn heute war Sonntag und da hat man oft etwas mehr Zeit als unter der Woche. Ich finde indisches Essen immer besonders spannend, denn es ist so vollkommen anders. IMG_2774Deshalb habe ich mich für dieses Curry entschieden. Probiert es einfach aus, denn es ist echt super lecker!

Zutaten für 4 Personen:

  • 700 gr                    Rindfleisch (Rinderhüfte ist gut geeignet)
  • 4 El                          Joghurt
  • 1 TL                        Kurkuma
  • 2 TL                        gemahlener Koriander
  • 1 TL                         Chilipulver
  • 5 El                          Kokosraspel
  • 2                               Tomaten
  • 5                               Nelken
  • 2                               Knoblauchzehen
  • 2                               Zwiebeln
  • 1 Stück                    Ingwer (5cm lang)
  • 1 EL                         Butter oder Ghee
  • 2 TL                         Currypulver
  • 1/2 TL                      Zimt
  • 200 ml                     Kokosmilch (entspricht halber Dose)
  • nach Belieben        Salz

Zubereitung:

Zuallererst muss das Fleisch zwei Stunden mariniert werde und das in einer Marinade aus dem Joghurt, dem Kurkuma, dem Koriander und dem Chilipulver. Das funktioniert am besten in einem Gefrierbeutel, weil da kann man das ganze mit den Fleisch vermengen, ohne sich die Hände schmutzig zu machen. In der Zwischenzeit lässt man die Kokosraspel in 125 ml heißem Wasser quellen. 

Als nächstes geht es an die Tomaten, diese werden zusammen mit dem geschälten Ingwer und dem Knoblauch fein gehackt und mit dem Pürierstab anschliessend fein zu einer Soße püriert.  Danach werden die Zwiebeln fein gehackt und alles beiseite gestellt. 

Wenn das Fleisch fertig mariniert ist, erhitzt man die Butter in einem großen Topf, Wok oder einem kleinen Bräter und röstet darin die Nelken für gute 5 Minuten. Danach werden die Zwiebeln mit angebraten und wenn dieses goldgelb gebräunt sind. Nun das Fleisch mit samt der Marinade untermischen und weitere 5 Minuten mitbraten. Dann die Kokosraspeln und das Tomatenpüree dazu geben und eine Stunde mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Danach die Kokosmilch und das Curry hinzugeben und nochmal gute 30-45 Minuten weiter kochen lassen. Anschliessend noch mit Salz abschmecken und voilà, fertig ist euer Curry und man fühlt sich direkt wie in Indien. Namaste! 

Am besten schmeckt das Curry mit Reis oder Naan-Brot, dazu folgt das Rezept direkt morgen. Also dranbleiben, meine Lieben!

Guten Appetit, eure Jana

 

Klausurphase = Burgertime! Italienischer Burger mit Ricotta-Walnuss-Pesto

img_2743Kennt ihr das? Mitten in der Lernphase vor den Klausuren, der Magen knurrt, der Kühlschrank ist leer und man hat keine Lust zu kochen? Ein Glück hat mein Freund das heute für mich übernommen und mich mit diesem leckeren Burger überrascht. Deswegen muss ich dieses Rezept unbedingt mit euch teilen! Es ist außerdem möglichst simpel gehalten und alle Zutaten sind im Supermarkt erhältlich und müssen nicht noch extra vorgekocht und vorbereitet werden… In der Klausurphase ideal. Trotzdem werde ich das Ricotta-Walnuss-Pesto die Tage versuchen nach zu machen und zwar ohne Ricotta, damit sich das ganze noch länger hält. Ich halte euch auf dem laufenden.

Zutaten für 4 Burger:

  • 4              Ciabatta-Brötchen
  • 4          Burgerpatties (alternativ einfach Hackfleisch würzen und mit einem Ei         vermengen…)
  • 50 gr      Rucola
  • 100 gr    Cocktailtomaten
  • 4 EL       Ricotta-Walnuss-Pesto (oder anderes Pesto)
  • 100 gr    Mozarella
  • 4 TL       Ketchup

 

Zubereitung:

Wirklich keine große Sache: Ihr backt die Brötchen auf und bratet in der Zwischenzeit die Burgerpatties in einer Pfanne, bis diese komplett durchgegart sind (Bei Hackfleisch  immer wichtig, weil die große Oberfläche idealer Nährboden für Bakterien ist.). 

Sobald die Brötchen fertig aufgebacken sind, holt sie aus dem Ofen, schneidet sie auf und bestreicht beide Hälften mit dem Pesto. Dann kommt der Fleischpatty auf die jeweils untere Hälfte und ihr bestreicht das Fleisch mit ein wenig Ketchup. Nun kommt der Rucola, der kleingeschnittene Mozzarella und zuvor halbierte Cocktailtomaten auf den Burger und das ganze wird zum Abschluss noch zugeklappt. Fertig ist der super schnelle, super leckere und super glücklichmachende Burger. 

Das ganze geht ganz schnell und gibt einem trotzdem Energie und Motivation für die nächste Lernrunde!

Guten Appetit, eure Jana

Nach-Hause-Kommen-Bolognese

Dieses Rezept ist mein absolutes Lieblingsrezept aller Zeiten <3

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Wenn man dieses Gericht isst, fühlt es sich für mich jedes Mal wie nach Hause kommen an… Man bekommt direkt gute Laune irgendwie. Ich habe es bewusst etwas vereinfacht, weil man frischen Sellerie, Karotten und so nicht immer zuhause hat und somit die traditionelle Bolognese an einem Sonntag nicht spontan machbar wäre. Aber ich finde, dass tut dem Rezept keine Abbruch.

Zutaten für 4 Personen:

  • 250 gr.             Rinderhackfleisch
  • 1                       Zwiebel
  • 2 Zehen           Knoblauch
  • 2 EL                 Tomatenmark
  • 150 ml             Rotwein
  • 1 Dose             gehackte Tomaten
  • 1 EL                 gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 TL                 Zitronensaft                     
  •                          Oregano, Zucker, Salz, Pfeffer und frischer Basilikum

Zubereitung: 

Zuerst schneidet man die Zwiebel in kleine Würfel und den Knoblauch in noch kleinere. Dann lässt man in einer Pfanne etwas Olivenöl heiß werden und gibt die Zwiebeln in das heiße Öl. Der Knoblauch darf noch nicht in die Pfanne, denn der würde zu schnell verbrennen… Hat zumindest Mrs. Philips immer gesagt bei jedem Gericht mit Knoblauch :D. Während die Zwiebeln langsam glasig werden gebt ihr einen halben Teelöffel Zucker dazu. Der bringt die Zwiebeln schön zum Karamellisieren und sorgt dafür, dass nachher die Tomaten noch fruchtiger schmecken. Wenn die Zwiebeln glasig sind gebt ihr das Fleisch dazu und bratet es schön durch. Jetzt könnt ihr auch den Knoblauch dazugeben. 

Sobald das Fleisch schön durchgebraten ist, löscht ihr das ganze mit dem Rotwein ab. Nicht erschrecken, es wird kurz laut und zischt! Danach gebt ihr den Tomatenmark und die Tomaten aus der Dose dazu und den Zitronensaft. Der wirkt zusammen mit dem Zucker wie ein Geschmacksverstärker für die Tomaten und gibt denen einen richtigen Geschmackskick. Nun würzt ihr das ganze mit der Gemüsebrühe und den restlichen trockenen Gewürzen wie dem Oregano, dem Pfeffer und evtl. etwas Salz (die Gemüsebrühe ist meist schon salzig genug). Das ganze könnt ihr jetzt mit geschlossenem Deckel ruhig 2 Stunden auf dem Herd vergessen, denn die Bolognese wird davon nur noch  besser. Wenn ihr keinen Deckel für eure Pfanne habt, müsst ihr häufiger mal vorbeischauen und gegebenenfalls etwas Wasser nachfüllen, falls zu viel verdampft ist… Einige Minuten vor dem Servieren könnt ihr dann das frische Basilikum hinzugeben.

Diese leckere Sauce funktioniert mit allerart von Nudeln, mein persönlicher Favorit sind dabei Spaghetti oder Radiatori, weil die die Sauce so super aufnehmen.

Guten Appetit, eure Jana