Naan-Brot, perfekt zu jedem Curry, Dips oder einfach nur so.

Heute reiche ich euch noch das Naan-Brot-Rezept nach, denn es passt super zu dem Curry von gestern und ist eine echte Alternative zu Reis. Dabei geht es noch echt schnell, aber überzeugt euch selbst.IMG_2774

Zutaten für 8 Naans:

  • 1/2 TL     Trockenhefe
  • 1/2 TL     Zucker
  • 180 ml    Milch
  • 500 gr    Weizenmehl (Type 550, es geht aber auch das Standardmehl)
  •                 Salz
  • 4 EL        Ghee oder Butter
  • 4 EL        Joghurt
  • evtl         etwas Schwarzkümmel zum Bestreuen

Zubereitung:

Zuerst sie Hefe in ein Schälchen füllen und mit dem Zucker mischen. Die Milch lauwarm erhitzen und über die Hefe gießen und verrühren. Das Schälchen abdecken und 20 Minuten an einem warmen Ort oder im Backofen bei Hefefunktion stehen lassen. 

In der Zwischenzeit das Mehl in einer Schüssel mit einem Teelöffel Salz mischen und die zuvor geschmolzene Butter/Ghee hinzugeben und das ganze etwas abkühlen lassen. Dann die Hefe/Milch-Mischung und den Joghurt dazu gießen und das ganze mit den Händen zu einem homogenen Teig verkneten. 

Den Teig wieder in eine Schüssel legen, ein Tuch darüber legen und weitere 1,5-2 Stunden an einem möglichst warmen Ort ziehen lassen. Danach den Teig in 8 Portionen Teilen und mit den Händen zu einem flachen, rundem Fladen formen. Dabei ist eine Dicke von circa einem Zentimeter ideal. 

Ich habe den Teig danach sowohl im Backofen, als auch in einer beschichteten Pfanne gebacken und war mit dem Ergebnis der Pfanne wesentlich zufriedener. Hier also beide Methoden:

a) Backofen:

Den Backofen auf  250° Celsius bei Ober- und Unterhitze vorheizen und die Brote 4-6 Minuten ausbacken.

b) Pfanne:

Die Pfanne sollte idealerweise beschichtet sein, denn dann kann man ohne Fett backen. Dazu die Pfanne auf die zweithöchste Stufe stellen ( das kann von Herd zu Herd variieren und erfordert ein wenig Herumprobieren) und die Naans von jeder Seite ein paar Minuten fertig backen. Eventuell währenddessen die Hitze reduzieren. 

Fertig sind eure tollen Naans! Bei Bedarf kann man diese noch mit etwas Butter oder Ghee bestreichen. Das ist aber absolut kein Muss.

Guten Appetit, eure Jana

Madras-Curry, fast wie im Orient…

Hallo ihr Lieben. Endlich gibt es wieder ein neues Rezept von mir. Diesmal ein etwas aufwendigeres, denn heute war Sonntag und da hat man oft etwas mehr Zeit als unter der Woche. Ich finde indisches Essen immer besonders spannend, denn es ist so vollkommen anders. IMG_2774Deshalb habe ich mich für dieses Curry entschieden. Probiert es einfach aus, denn es ist echt super lecker!

Zutaten für 4 Personen:

  • 700 gr                    Rindfleisch (Rinderhüfte ist gut geeignet)
  • 4 El                          Joghurt
  • 1 TL                        Kurkuma
  • 2 TL                        gemahlener Koriander
  • 1 TL                         Chilipulver
  • 5 El                          Kokosraspel
  • 2                               Tomaten
  • 5                               Nelken
  • 2                               Knoblauchzehen
  • 2                               Zwiebeln
  • 1 Stück                    Ingwer (5cm lang)
  • 1 EL                         Butter oder Ghee
  • 2 TL                         Currypulver
  • 1/2 TL                      Zimt
  • 200 ml                     Kokosmilch (entspricht halber Dose)
  • nach Belieben        Salz

Zubereitung:

Zuallererst muss das Fleisch zwei Stunden mariniert werde und das in einer Marinade aus dem Joghurt, dem Kurkuma, dem Koriander und dem Chilipulver. Das funktioniert am besten in einem Gefrierbeutel, weil da kann man das ganze mit den Fleisch vermengen, ohne sich die Hände schmutzig zu machen. In der Zwischenzeit lässt man die Kokosraspel in 125 ml heißem Wasser quellen. 

Als nächstes geht es an die Tomaten, diese werden zusammen mit dem geschälten Ingwer und dem Knoblauch fein gehackt und mit dem Pürierstab anschliessend fein zu einer Soße püriert.  Danach werden die Zwiebeln fein gehackt und alles beiseite gestellt. 

Wenn das Fleisch fertig mariniert ist, erhitzt man die Butter in einem großen Topf, Wok oder einem kleinen Bräter und röstet darin die Nelken für gute 5 Minuten. Danach werden die Zwiebeln mit angebraten und wenn dieses goldgelb gebräunt sind. Nun das Fleisch mit samt der Marinade untermischen und weitere 5 Minuten mitbraten. Dann die Kokosraspeln und das Tomatenpüree dazu geben und eine Stunde mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Danach die Kokosmilch und das Curry hinzugeben und nochmal gute 30-45 Minuten weiter kochen lassen. Anschliessend noch mit Salz abschmecken und voilà, fertig ist euer Curry und man fühlt sich direkt wie in Indien. Namaste! 

Am besten schmeckt das Curry mit Reis oder Naan-Brot, dazu folgt das Rezept direkt morgen. Also dranbleiben, meine Lieben!

Guten Appetit, eure Jana

 

Klausurphase = Burgertime! Italienischer Burger mit Ricotta-Walnuss-Pesto

img_2743Kennt ihr das? Mitten in der Lernphase vor den Klausuren, der Magen knurrt, der Kühlschrank ist leer und man hat keine Lust zu kochen? Ein Glück hat mein Freund das heute für mich übernommen und mich mit diesem leckeren Burger überrascht. Deswegen muss ich dieses Rezept unbedingt mit euch teilen! Es ist außerdem möglichst simpel gehalten und alle Zutaten sind im Supermarkt erhältlich und müssen nicht noch extra vorgekocht und vorbereitet werden… In der Klausurphase ideal. Trotzdem werde ich das Ricotta-Walnuss-Pesto die Tage versuchen nach zu machen und zwar ohne Ricotta, damit sich das ganze noch länger hält. Ich halte euch auf dem laufenden.

Zutaten für 4 Burger:

  • 4              Ciabatta-Brötchen
  • 4          Burgerpatties (alternativ einfach Hackfleisch würzen und mit einem Ei         vermengen…)
  • 50 gr      Rucola
  • 100 gr    Cocktailtomaten
  • 4 EL       Ricotta-Walnuss-Pesto (oder anderes Pesto)
  • 100 gr    Mozarella
  • 4 TL       Ketchup

 

Zubereitung:

Wirklich keine große Sache: Ihr backt die Brötchen auf und bratet in der Zwischenzeit die Burgerpatties in einer Pfanne, bis diese komplett durchgegart sind (Bei Hackfleisch  immer wichtig, weil die große Oberfläche idealer Nährboden für Bakterien ist.). 

Sobald die Brötchen fertig aufgebacken sind, holt sie aus dem Ofen, schneidet sie auf und bestreicht beide Hälften mit dem Pesto. Dann kommt der Fleischpatty auf die jeweils untere Hälfte und ihr bestreicht das Fleisch mit ein wenig Ketchup. Nun kommt der Rucola, der kleingeschnittene Mozzarella und zuvor halbierte Cocktailtomaten auf den Burger und das ganze wird zum Abschluss noch zugeklappt. Fertig ist der super schnelle, super leckere und super glücklichmachende Burger. 

Das ganze geht ganz schnell und gibt einem trotzdem Energie und Motivation für die nächste Lernrunde!

Guten Appetit, eure Jana

Leckeres Kartoffelbrot mit Zutaten die man eigentlich immer zuhause hat

img_2721Ich hatte mal wieder Lust ein leckeres Brot zu backen oder wollte vielmehr endlich mal ein Brot backen, was dann auch gelingt, denn in der Vergangenheit war ich nie so richtig zufrieden mit dem Ergebnis… Entweder die Brote waren zu fest oder waren geschmacklich nicht so überzeugend. Aber dieses Brot ist wirklich gelungen und super lecker geworden. Also muss dieses Rezept auf jeden Fall festgehalten werden. Besonders gut ist, dass man die Zutaten eigentlich immer da hat, also nicht noch extra einkaufen gehen muss. Den passenden Dip oder Aufstrich, werde ich die nächsten Tage auch noch präsentieren.

Zutaten für 1 Brot:

  • 350 gr           geschälte, mehlig kochende Kartoffeln
  • 250 gr           Mehl
  • 1 Paket         Trockenhefe (ca. 7gr.)
  • 2 EL              Olivenöl
  • evtl. etwas   Rosmarin
  • evtl. 25 gr.   Speckwürfel
  •                       Salz 

Zubereitung:

Die Kartoffeln in Salzwasser kochen und danach durch die Kartoffelpresse jagen. Danach erstmal ordentlich abkühlen lassen, damit die Hefe nicht getötet wird. Wenn die Kartoffeln weniger als 40 Grad Temperatur haben kann es endlich losgehen und das Mehl, 1 TL Salz, die Hefe und das Öl können unter die Kartoffeln geknetet werden. Die 2 EL Öl können nur Olivenöl sein, ein Teil davon kann aber auch durch Rosmarinöl ersetzt werden. Ich habe 1 El Olivenöl und 1 EL Rosmarinöl genommen. Wenn ihr auch etwas Speck in den Teig machen möchtet, ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. 

Danach den Teig einfach mit einem feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Ort 60 Minuten gehen lassen, damit die Hefe ihre Arbeit leisten kann. Danach den Teig zu einem Laib formen in einer Kastenform und weitere 30 Minuten gehen lassen. 

In der Zwischenzeit den Ofen auf 230 Grad bei Umluft vorheizen lassen. Dann das Brot in dem Ofen schieben und für 15 Minuten bei 230 Grad backen. Danach die Temperatur auf 180 Grad reduzieren und das Brot weitere 45 Minuten fertig backen lassen.

Sobald das Brot fertig ist, ist es wichtig, es sofort aus dem Ofen und der Form zu nehmen und abkühlen zu lassen. Fertig ist das leckere Brot!

In diesem Sinne, guten Appetit, eure Jana

Das erste Mal – Macarons (mit Himbeergeschmack)

img_2718Ich habe mir im Rahmen der „Backwoche“ bei Aldi eine Macaronmatte gekauft für 3,49€ und wollte diese natürlich sofort auch mal ausprobieren. Das Ergebnis? Für den Anfang erstmal gar nicht so übel, würde ich sagen… Dennoch ausbaufähig. Die Matte ist total empfehlenswert, weil sie absolut identische und perfekte Macaron-Hälften macht und das ist als Laie ohne Matte nur mit der Spritztülle ein Ding der Unmöglichkeit. Deswegen ist sie ihre 3,49€ meiner Meinung nach total wert. Wichtig IMG_2720ist nur, dass man die richtige Menge „Teig“ auf die Mulden spritzt, denn wenn es zu viel ist, läuft der Teig über den Rand und wird nicht ebenmäßig. Ansonsten ist es quasi idiotensicher, aber überzeugt euch selbst…

Zutaten für 36 Macarons:

  • 120 g                  geschälte, gemahlene Mandeln
  • 2                         Eiweiß, (Kl. M)
  • 1 Prise               Salz
  • 150 g                 Puderzucker
  • 10 Tropfen       pinke oder rote Speisefarbe
  • 120 g                Butter 
  • 20 g                  Puderzucker
  • 80 g                  Himbeergelee

Zubereitung:

Zuerst die Mandeln ganz fein mahlen und durch ein Sieb streichen. Das Eiweiß und 1 Prise Salz mit den Quirlen des Handrührers anschlagen. Den Puderzucker nach und nach esslöffelweise zugeben und sehr steif schlagen. Die Mandeln mit einem Schneebesen unter die Eiweißmasse heben.

Nun die Speisefarbe langsam und vorsichtig unterheben und die Teigmasse mit der Spritztülle auf die Macaronsmatte oder aber einfach auf ein Backpapier aufspritzen.

Die Macaronhälften im vorgeheizten Umluftbackofen bei 80 Grad auf der mittleren Schiene 15-20 Minuten backen, wenn man bei der Temperatur schon von „backen“ sprechen kann. Die Oberfläche der Macarons soll danach nicht mehr klebrig, sondern trocken sein. Den Ofen auf 180 Grad hochschalten und die Macarons weitere 6-8 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen, damit die Füllung nachher nicht verfliesst…

Für die Füllung die Butter mit Puderzucker und Himbeergelee mit dem Handrührgerät oder dem Schneebesen aufschlagen. Das ist sehr wichtig! Ich habe diesen Schritt vergessen und deswegen sehen meine Macarons auch nicht so toll aus, weil die Creme zu flüssig war. Sollte die Creme gerinnen, die Schüssel kurz in ein warmes Wasserbad stellen und weiterschlagen.

Dann die Creme einfach auf die Hälfte der Hälften spritzen und mit der jeweils anderen Hälfte einfach zudecken. Fertig sind die Macarons! Diese halten sich bis zum 2 Tage und können sogar eingefroren werden. Natürlich schmecken sie aber frisch am besten.

Guten Appetit, eure Jana

Einfache, aber super-leckere Tomatensuppe

IMG_0452Diese Tomatensuppe ist schnell und einfach zuzubereiten und braucht nicht allzu viele Zutaten. Die meisten hat man eigentlich immer im Vorratsschrank. Die Einfachheit des Rezepts tut dem Geschmack aber nichts zur Sache. Probiert es einfach aus…

Zutaten für zwei Personen: 

  • etwas          Olivenöl
  • 1 kleine       Zwiebel oder Schalotte
  • 2 Zehen       Knoblauch
  • etwas          Weißwein
  • etwas          Tomatenmark
  • 1 Paket        passierte Tomaten
  • 200 ml         Gemüsebrühe
  •                      Oregano, Salz, Pfeffer, Basilikum, Zucker 
  • bei Bedarf   Parmesan

 

Zubereitung:

Zuallererst geht es der Zwiebel und dem Knoblauch an den Kragen, indem man beide so klein wie möglich schneidet. Das erspart euch das lästige Pürieren am Ende. Dann lasst ihr das Olivenöl in einem Topf heiß werden und dünstet die Zwiebeln solange darin bis sie schön glasig sind. Kurz bevor das der Fall ist, gebt ihr auch den Knoblauch hinzu und dünstet ihn kurz mit. Das ganze wird dann mit dem Weißwein abgelöscht. Solltet ihr keine Weißwein zur Hand haben ist das auch kein Problem. Lasst ihn dann einfach weg. Nun gebt ihr die Gemüsebrühe, den Tomatenmark, die passierten Tomaten und die Gewürze hinzu. Das könnt ihr einfach nach Gefühl machen, jeder Geschmack ist unterschiedlich. Lasst das ganze 5 Minuten köcheln bei und nehmt es daraufhin vom Herd, damit die ganzen guten Inhaltsstoffe nicht verloren gehen. Wenn ihr wollt, könnt ihr kurz vor dem Servieren noch etwas Parmesan hinzufügen. Fertig ist die leckere Suppe. 

Guten Appetit, eure Jana

Mojito – der kleine Sommerbote…

 

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Am 1. März war ja bekanntlich meteorologischer Frühlingsbeginn und da dachte ich mir, es wir langsam mal Zeit für den ersten Cocktail. Der Mojito ist da natürlich ein Klassiker und darf angesichts der Olympischen Spiele dieses Jahr in Rio de Janeiro natürlich auf keiner Party fehlen. Dabei ist die Zubereitung denkbar einfach! Doch auch im Winter macht er einiges her und die Zutaten bekommt man das ganze Jahr über.

 Zutaten für 1 Cocktail: 

  • viel                  crushed Ice
  • 2 Zweige         Minze
  • 5 cl                  weißer Rum
  • 10 cl                Minerealwasser
  • 2 TL                brauner Rohrzucker
  • 1                      Limette (unbehandelt)

 

Zubereitung:

Die Limette einfach achteln und mit der Minze und dem Rohrzucker im Glas mit einem Holzmörser zerdrücken. Damit kommt der Saft schön aus der Limette und gibt dem ganzen den sauren Geschmack. Dann den Rum und das Mineralwasser dazu und einmal kräftig umrühren. Jetzt wir der ganze Spaß noch mit crushed Ice aufgefüllt und fertig ist euer Erfrischen. 

 

Guten Durst, eure Jana

 

Nach-Hause-Kommen-Bolognese

Dieses Rezept ist mein absolutes Lieblingsrezept aller Zeiten <3

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Wenn man dieses Gericht isst, fühlt es sich für mich jedes Mal wie nach Hause kommen an… Man bekommt direkt gute Laune irgendwie. Ich habe es bewusst etwas vereinfacht, weil man frischen Sellerie, Karotten und so nicht immer zuhause hat und somit die traditionelle Bolognese an einem Sonntag nicht spontan machbar wäre. Aber ich finde, dass tut dem Rezept keine Abbruch.

Zutaten für 4 Personen:

  • 250 gr.             Rinderhackfleisch
  • 1                       Zwiebel
  • 2 Zehen           Knoblauch
  • 2 EL                 Tomatenmark
  • 150 ml             Rotwein
  • 1 Dose             gehackte Tomaten
  • 1 EL                 gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 TL                 Zitronensaft                     
  •                          Oregano, Zucker, Salz, Pfeffer und frischer Basilikum

Zubereitung: 

Zuerst schneidet man die Zwiebel in kleine Würfel und den Knoblauch in noch kleinere. Dann lässt man in einer Pfanne etwas Olivenöl heiß werden und gibt die Zwiebeln in das heiße Öl. Der Knoblauch darf noch nicht in die Pfanne, denn der würde zu schnell verbrennen… Hat zumindest Mrs. Philips immer gesagt bei jedem Gericht mit Knoblauch :D. Während die Zwiebeln langsam glasig werden gebt ihr einen halben Teelöffel Zucker dazu. Der bringt die Zwiebeln schön zum Karamellisieren und sorgt dafür, dass nachher die Tomaten noch fruchtiger schmecken. Wenn die Zwiebeln glasig sind gebt ihr das Fleisch dazu und bratet es schön durch. Jetzt könnt ihr auch den Knoblauch dazugeben. 

Sobald das Fleisch schön durchgebraten ist, löscht ihr das ganze mit dem Rotwein ab. Nicht erschrecken, es wird kurz laut und zischt! Danach gebt ihr den Tomatenmark und die Tomaten aus der Dose dazu und den Zitronensaft. Der wirkt zusammen mit dem Zucker wie ein Geschmacksverstärker für die Tomaten und gibt denen einen richtigen Geschmackskick. Nun würzt ihr das ganze mit der Gemüsebrühe und den restlichen trockenen Gewürzen wie dem Oregano, dem Pfeffer und evtl. etwas Salz (die Gemüsebrühe ist meist schon salzig genug). Das ganze könnt ihr jetzt mit geschlossenem Deckel ruhig 2 Stunden auf dem Herd vergessen, denn die Bolognese wird davon nur noch  besser. Wenn ihr keinen Deckel für eure Pfanne habt, müsst ihr häufiger mal vorbeischauen und gegebenenfalls etwas Wasser nachfüllen, falls zu viel verdampft ist… Einige Minuten vor dem Servieren könnt ihr dann das frische Basilikum hinzugeben.

Diese leckere Sauce funktioniert mit allerart von Nudeln, mein persönlicher Favorit sind dabei Spaghetti oder Radiatori, weil die die Sauce so super aufnehmen.

Guten Appetit, eure Jana

Superleichte Heidelbeer-Pancakes

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Dieses Rezept ist eines meiner Lieblingsrezepte für den Sonntagmorgen. Ich habe den Zucker bewusst reduziert, weil ich finde, dass die Früchte im Pancake das ganze schon fast genug süßen. Anstatt Heidelbeeren kann man auch Himbeeren, Erdbeeren, Bananen, Äpfel oder Kirschen nehmen…

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 Cups               Mehl 
  • 400 ml              Milch
  • 4                        Eier
  • 2 EL                  Zucker
  • 1 Päckchen     Vanillezucker
  • 1 Prise             Salz
  • 1 Schuss         Mineralwasser
  • 150 g              Heidelbeeren

Zubereitung:

Dieses Rezept ist wirklich keine Zauberei… Alle Zutaten, bis auf die Heidelbeeren, verrührt ihr in einer Schüssel solange, bis ein homogener Teig entsteht. Das Mineralwasser ist dabei das Geheimnis, denn es macht die Pancakes schön locker und fluffig. 

Wenn der Teig fertig ist, lasst ihr die Pfanne bei mittlerer Hitze heiß werden. Solltet ihr keine beschichtete Pfanne haben, werdet ihr zum Backen Butter oder Öl brauchen, damit euch die Pancakes nicht festbacken. Dann giesst ihr portionsweise Teig in die Pfanne, bestückt ihn mit der Hand mit den Heidelbeeren und lasst den Teig zuerst von der einen Seite und sobald euch der Bräunungsgrad gefällt auch von der anderen Seite fertig backen. Zum Wenden nehmt ihr am besten einen Pannenwender, es sei denn ihr seid echte Pancake-Genies, dann klappt das auch locker aus dem Handgelenk. Über die Garzeit lässt sich keine genaue Angabe machen, weil jeder seine Pancakes anders mag, der eine blass, der andere  fast schwarz. Es lohnt sich aber daneben stehen zu bleiben… 

Zu den Heidelbeeren lässt sich noch sagen, dass sie super gesund sind, viele wichtige Vitamine, wie zum Beispiel Vitamin C, enthalten und eure Zellen schützen. Ausserdem sind sie manchmal ein bisschen sauer und sauer macht ja bekanntlich lustig.

Guten Appetit, eure Jana

Jana’s Signature Flatbread mit karamellisierten Zwiebeln, Feta, Rucola, Cherrytomaten und Balsamico Crema

 

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Dieses Gericht habe ich in Vancouver in einem coolen Restaurant direkt am Canada Place entdeckt und dann zuhause versucht nachzukochen. Ich mache es auf so ziemlich jeder Party, denn es geht schnell, ist gut vorzubereiten und es schmeckt allen. Ständig werde ich von der Familie oder Freunden nach dem Rezept gefragt, hier also endlich das Rezept in ausführlicher Fassung. 😉

Zutaten für ein Blech:

für den Teig

  • 1 Würfel           frische Hefe
  • 3 Tassen          Mehl
  • 1 Tasse            handwarmes Wasser
  • 1 TL                 Olivenöl
  • 1 TL                 Salz
  • nach Wahl     Gewürze (Oregano, etc.)

für das Topping

  • 250 g              Cherrytomaten
  • 100 g              Rucola
  • 100 g              Feta
  • 1                     Zwiebel
  • 1 TL               brauner Zucker
  • etwas            Balsamico Crema
  •                       Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Hefe im handwarmen Wasser auflösen und langsam über das Mehl in einer Schüssel geben. Das ganze mit dem Salz und den Gewürzen und dem Öl zu einem schönen Teig verkneten. Das ganze 30-45 Minuten an einem warmen Ort ohne Zugluft ziehen lassen, damit die Hefe richtig aufgehen kann. Dafür nimmt man am besten ein sauberes Geschirrtuch und macht dieses mit warmen Wasser nass und deckt die Teilschüssel damit ab. 

Während der Teig ruht, hat man Zeit das Topping vorzubereiten und den Ofen auf 200° vorzuheizen. Die Zwiebel schneidet man in mittelgroße Ringe und schwitzt diese in einer Pfanne mit ein wenig Olivenöl an. Dazu gibt man den braunen Zucker und wartet bis die Zwiebelringe schön glasig und karamellisiert sind. Dann stellt man die Hitze aus und lässt das ganze noch etwas ziehen. In der Zwischenzeit viertelt man die Cherrytomaten und schneidet den Feta in beliebig große Stücke. 

Sobald der Hefeteig fertig geruht hat, rollt man diesen auf einem Backpapier möglichst flach aus. Dann belegt man den Teig mit den karamellisierten Zwiebeln, den Tomaten und dem Feta. Salz und Pfeffer nicht vergessen…

Das ganze wandert für 20 Minuten in den Ofen und wird wie eine Pizza schön knusprig aber trotzdem luftig-locker. Danach einfach aus dem Ofen nehmen und mit Rucola und Balsamico Crema garnieren. Fertig ist das super leckere Flatbread. Perfekt für laue Sommernächte, die Grillparty oder den Weinabend.

Guten Appetit, eure Jana